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Autoren:
Pohlig - Strauch |
Ein
alternativer Zugang zur Speziellen Relativitätstheorie
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| 1 |
Was macht die Newton-Mechanik zur
Einsteinschen Relativitätstheorie? Beim Unterrichten der
speziellen Relativitätstheorie beginnen wir
üblicherweise mit der Diskussion über das Scheitern des
Michelson-Morley-Experiments. Fitzgerald's Hypothese, die
Lorentz ausarbeitete, war, dass alle Körper in
Bewegungsrichtung verkürzt sein sollten. Lorentz führte
die Kontraktion auf spezielle molekulare Kräfte zurück.
Anders der Vorschlag Einsteins. Die Annahme, die er
machte, läßt sich in ein Axiom fassen.
Axiom:
Die
Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum hat in allen
Bezugssystemen den gleich Wert und ist unabhängig von
der Bewegung des emittierenden Körpers.
Dieses Axiom macht
die Newton-Mechanik zur speziellen Relativitästheorie.
Mit seiner Hilfe konnte Einstein einen wichtigen Satz
beweisen:
Satz:
Masse
und Energie eines Körpers sind lediglich zwei
verschiedene Wörter für die selbe physikalische
Größe.1
In eine Formel
gefasst, hat dieser Satz folgende Gestalt:
Im Karlsruher Physik Kurs 2 vertauschen Axiom und Satz
ihre Plätze. Der Satz - Energie und Masse sind die
gleiche physikalische Größe - wird zum Axiom, das die
Newtonsche Mechanik zur Einsteinschen Speziellen
Relativitätstheorie macht und das ursprüngliche Axiom -
die Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum hat in allen
Bezugssystemen den gleichen Wert, unabhängig von der
Bewegung des emittierenden Körpers - wird zu einem Satz.
Für Mathematiker ist das Austauschen von Axiom und Satz
nicht unüblich. Grund für für einen Platztausch eines
Axioms und eines Satzes wäre z.B. ein sich aus dem
Tausch ergebendes leichteres Verständnis des Problems.
Dieser Aufsatz will zeigen, dass die Spezielle
Relativitätstheorie leichter zugänglich wird und viele
wichtige Ergebnisse sehr schnell und einfach gefunden
werden können, wenn man an den Anfang das Axiom - Masse
und Energie sind die gleiche physikalische Größe -
stellt.
Formel (i) wird
oft mißverstanden. Viele meinen, Energie könne in Masse
und umgekehrt, Masse könne in Energie umgewandelt
werden. Ein solches Verständnis der Formel führt zu
Irrtümmern, wenn man sie auf das gleiche System
anwendet. Denn es würde bedeuten, Energie könne auf
Kosten der Masse und umgekehrt , Masse könne auf Kosten
der Energie zunehmen. Dies jedoch ist nicht richtig.
Vielmehr sind Masse und Energie nur verschiedene Wörter
für die gleiche physikalische Größe und der Faktor c2
in Formel (i) rechnet die Einheit Kilogramm (kg) in Joule
(J) um, mehr nicht. Es wäre deshalb auch besser Formel
(i) so zu schreiben:
Die Tatsache, dass
eine
Geschwindigkeit ist, die eine bestimmet Rolle in der
Einsteinschen Relativitätstheorie spielt wird später
offenkundig. In der Schule sollte man tatsächlich Formel
(i') benutzen. Um Zeit und Platz zu sparen, wollen wir
hier jedoch Formel (i) verwenden.
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Anfang
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| 2 |
Welche Rollen spielen Energie und
Impuls bei der Beschreibung von bewegten Körpern? Zur Beschreibung von
Vorgängen spielen in der Newton-Mechanik Begriffe wie
Bahn, Geschwindigkeit, Masse und Kraft eine wesentliche
Rolle. Impuls und Energie treten lediglich als
mathematische Hilfsgrößen auf, die das Rechnen
erleichtern. Im Gegensatz dazu baut der Karlsruher Physik
Kurs auf Größen auf, die auch Basisgrößen in der
Quantenmechanik sind. Diese Größen haben eines
gemeinsam, man kann sie sich als einen Art
"Stoff" vorstellen. Dies ist auch der Grund
dafür, dass man sie menegenartig nennt [3]. Man kann
sich vorstellen, dass sie in einem physikalischen System
gespeichert werden können, dass sie aus einem System
herausgeholt und in ein anderes System wieder
hinneingesteckt werden können. Mengenartige Größen
können Ströme bilden. Der Impuls p und die
Energie E, sind solche mengenartige Größen. Ihre
Ströme werden gewöhnlich Kraft F und Leistung P
genannt; wir ziehen die Bezeichnungen
"Impulsstrom" der "Kraft" und
"Energiestrom" der "Leistung" vor.
Denn die Bilder, die durch diese Namen in unserer
Vorstellung erzeugt werden, sind praktischer, als die,
die von den traditionellen Namen erzeugten.
Wir zeigen eine kurze
Zusammenstellung der Regeln, die ein Schüler kennen
sollte, um dem weiteren Kurs folgen zu können.
| (1) |
EinKörper, der sich
bewegt, hat Impuls. Sind Masse und
Geschwindigkeit des Körpers bekannt, läßt sich
sein Impuls mit 3.
angeben.
Ein Körper mit einer Masse 1kg und einer
Geschwindigkeit 1m/s hat einen Impuls von 1Hy4.
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| (2) |
Impuls kann von einem zu
einem anderen Körper strömen, vorausgesetzt es
gibt eine (Impuls-)leitende Verbindung zwischen
beiden. Wenn in einem Zeitinterwall Dt die
Impulsmenge Dp strömt, sagen wir, der
Impulsstrom hat die Stärke:
5.
Die
Einheit des Impulsstromes ist 1 Newton (1N = 1
Hy/s)
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| (3) |
Wenn
Impuls Träger von Energie ist, so gilt für den
Energiestrom:
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Anfang
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| 3 |
Modellbildung[4] In
unserem Aufsatz verwenden wir die Software Powersim(TM)[5].
Der große Vorteil von Modellbildungssystemen wie
Powersim und anderen wie etwa Stella [6] besteht darin,
dass man beim Editieren der Modelle grafische Symbole
benutzen kann. Ein weiterer Vorteil ist der, dass
Fluß-Symbole von Powersim6 die Vorstellung von
mengenartigen Größen geradezu nahelegt und umgekehrt,
dass die Vorstellung von menegartigen Größen das
Modellieren erleichtert.
Abbildung
1: Einige Powersimsymbole
Das Modell (Abb.
1) zeigt das Symbol einer Zustandsgröße. Es
repräsentiert eine Größe X z.B. den
Impuls p. Ein Pfeil zeigt aus einer Wolke in das
Symbol der Zustandsgröße. Wenn X der Impuls p
ist, dann gibt es einen Impulsstrom und Impuls wird
angehäuft. Die Tatsache, dass der Pfeil aus einer Wolke
zeigt, bedeutet, dass nicht näher angegeben ist, woher
der Impulsstrom kommt; allgemein stellt es die Grenzen
des betrachteten Systems dar. Das Modell in Abb1. ist die
grafische Umsetzung einer Iterationsschleife, die beim
Abarbeiten des Modells, für den Programmbediener
unbeachtet, im Hintergrund abläuft:
Die Schleife wird
von t1 bis t2 mit
einem Zeitschritt Dt ausgeführt. Der Startwert
der Größe 'X', das ist 'Xalt'
für den ersten Durchlauf der Schleife, und der
Zeitschritt Dt können vom Bediener des Programms
frei gewählt werden. Die Iterationsschleife wird dann
automatisch abgearbeitet.
Ein großer Vorteil
eines Modellbildungsprogramms ist der, dass IX(t)
nicht konstant zu sein braucht.
Wenn Schülerinnen
und Schüler anfangen, mit Modellbildungssystemen zu
arbeiten, sollten bis sie mit solchen Systemen vertraut
geworden sind, sehr einfache Modelle ausgewählt werden.
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| 3.1 |
Freier Fall eines Körpers - die
nicht-relativistische Sicht Ein sehr einfaches Beispiel ist der
Freie Fall eines Körpers. Abb.2 zeigt einen an einem
Galgen hängenden Stein. Die Feder ist gespannt. Demnach
strömt Impuls aus dem Stein durch die Feder. Da sich
nichts bewegt, wird auch nirgends Impuls anghäuft.
Impuls fließt aus dem Stein, aber der Stein bleibt in
Ruhe, ein Impulsstrom von gleicher Stärke zeigt also in
den Stein. Sein Wert ist
Dabei ist 'g'
der Ortsfaktor. Durchtrennen wir die Verbindung zwischen
Stein und Feder, kann der Impuls aus dem Stein nicht mehr
abfließen, er wird in ihm angehäuft, der Stein fällt
zur Erde. Unter Verwendung der Gleichungen (ii), (iii)
und (v) findet man, dass die Geschwindigkeit linear
anwächst. Dies kann mit Hilfe der üblichen Experimente
nachgewiesen werden.
Abbildung
2: Impuls fließt durch das Gravitationsfeld in den Stein
und durch das Gestänge zurück zur Erde.
Abbildung
3: Ansicht des Modells: Freier Fall in einer
Powersim-Applikation; Diagramm (links), Gleichungen
(rechts).
Abb. 3 zeigt in
einem Powersim-Applikationsfenster zwei Ansichten des
Modells 'Freier Fall'. Jede Ansicht in einem kleinerem
Extra-Fenster. Das linke, das sogenannte Flußdiagramm,
zeigt unter Verwendung graphischer Symbole die
Modellstruktur. Die Masse 'm' und die
Beschleinigung 'g' sind als Konstanten und die
Geschwindigkeit als Variable definiert. Konstanten sind
an der Rhombusform erkennbar, Variable sind als Kreise
dargestellt. Die gekrümmten Pfeile vom Massen-Symbol zum
Geschwindigkeits-Symbol bzw. vom Impuls-Symbol zum
Geschwindigkeits-Symbol repräsentieren die Verknüpfung
zischen den Größen. So ist die Geschwindigkeit 'v'
festgelegt durch:
Der Impuls muß initialisiert, ihm
also ein Startwert zugewiesen werden. In unserem Modell
haben wir den Startwert auf 0 Hy gesetzt, demnach ist der
Körper zu Beginn der Simulation in Ruhe. Die
Impulsstromstärke ist 10 N und die Masse 2 kg. Abb. 4
zeigt das Siumulations-Setup, das ist: Start-Zeit
Stop-Zeit und Zeit-Schritt. Die Iteration wird als
numerische Integration ausgeführt. In unserem Modell
wurde als numerische Integrationsmethode Runge-Kutta mit
variablem Schritt gewählt. 7
Abbildung
4: Simulations-Setup.
Abbildung
5: p-t-Diagramm (links) und v-t-Diagramm
(rechts).
Mit Powersim kann
man alle Zeit- und Phasendiagramme sowie Zeittabelle für
alle im Modell vorkommenden Größen darstellen lassen.
In Abb. 5 sieht man die p-t- und v-t-
Diagramme für zwei unterschiedliche Massen. Wie erwartet
sind die Schaubilder Ursprungsgeraden und im Falle des v-t-Diagramms
fallen beide Schaubilder zusammen. Wir erkennen, dass das
Anhäufen von Impuls zu einem Anstieg der Geschwindigkeit
führt. Oder in anderen Worten: Der Anstieg der
Geschwindigkeit zeigt die Zunahme des Impulses an. Das
ist ganz anders in der der Einsteinschen
Relativitätstheorie. Wie wir noch sehen werden, kann
sich in einem Körper Impuls anhäufen, ohne dass dabei
die Geschwindigkeit zunimmt.
Abb. 6 zeigt ein
abgeändertes Flußdiagramm. Die Energie wurde als
Variable hinzugefügt. Das Ergebnis der Simulation zeigt
die Abb. 7. Die Energie hat den Startwert 0 J und der
Energiestrom ist durch P = v . F
gegeben . E ist nicht die gesamte Enregie, sondern
nur ein Teil von ihr, die kinetische Energie.
Das Ergebnis der
Simulation ist in einem Phasendiagramm (Abb. 7)
dargestellt. Man erkennt, wie die im Körper gepeicherte
Energie vom Impuls des Körpers abhängt. Es wird
deutlich, dass die Kurve, eine Parabel, die bekannte
Formel
repräsentiert.
Mit Hilfe der von Powersim erstellten Zeittabelle läßt
sich dies auch überprüfen (siehe dazu Abb. 7)
Abbildung
6: Flußdiagramm - Freier Fall eines Körpers auf der
Erdoberfläche. Powersim unterscheidet nicht zwischen
Klein- und Großbuchstaben, deshalb wird der Energiestrom
mit I_E anstelle von P bezeichnet.
Abbildung
7: E-p-Diagramm (links). Die Zeittafel zeigt die
letzten 10 Schritte der Iterationsschleife. Die
'check'-Spalte enthält den Ausdruck p2/(2m)
(rechts).
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| 3.2 |
Freier Fall eines Körpers - die
relativistische Sicht Unterrichtet man die spezielle
Relativitätstheorie in der Schule, so kann man auf keine
experimentelle Bestätigung zurückgreifen. Deshalb
stellt das Computer unterstützte Modellieren eine echte
Alternative dar. Wir wähen den Freien Fall eines
Körpers auf der Oberfläche eines Neutronensterns.
Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens, das Basismodell,
der Freie Fall auf der Erdoberfläche ist bereits bekannt
und somit braucht das Modell nur leicht modifiziert zu
werden. Zweitens sind Schülerinnen und Schüern
Neutronensterne, zumindest dem Namen nach, aus Science
Fiction Filmen und Science Fiction Büchern bekannt. Abb.
8 zeigt das modifizierte Modell. Die Masse ist jetzt
keine unabhängige Größe mehr, vielmehr hängt sie
über die Gleichung
von der Energie
ab. E ist nicht mehr die kinetische Energie, es
ist die Gesamtenergie des Körpers. Der Startwert der
Energie ist seine Ruhenergie, also die Energie, die er
besitzt, wenn sein Impuls den Wert 0 Hy hat; wir nennen
sie: E0. In unserem Modell ist sie auf E0
= 9·1013 J (d.h. m0 = 1 g)
gesetzt. Der Ortsfaktor erhält den Wert g = 1012
N/kg.
Abbildung
8: Flußdiagramm - Freier Fall eines Körpers auf der
Oberfläche eines Neutronensterns
Das
Ergebnis der Simulation8 (vgl. dazu Abb.9) zeigt,
dass c die größte Geschwindigkeit ist, die ein
Körper erreichen kann, oder besser: c ist eine
Grenzgeschwindigkeit für alle Energie-Impuls Transporte.
In Abb. 9 sind die v-t- und m-t-Diagramme
für die Ruhenergie E0= 9·1013
J (= 1 g) bzw. E0 = 18·1013
J (= 2 g) dargestellt. Zu Beginn des Freien Falls zeigt
sich die Anhäufung des Impulses in einer Zunahme der
Geschwindigkeit, während die Masse des Körpers sich
praktisch nicht ändert. Das lineare Wachstum der
Geschwindigkeit am Anfang steht für die Newtonschen
Grenzfall. Später, wenn die Grenzgeschwindigkeit fast
erreicht ist, strömen immer noch Impuls und Energie in
den Körper. Wegen p = m · v
verursacht die Zunahme des Impulses nunmehr ein Anwachsen
der Masse (= Energie) des Körpers. Wenn die
Grenzgeschwindigkeit nahezu erreicht ist, steht die
Zunahme der Masse für die 'hoch relativistische
Mechanik'. Abb. 9 belegt dies. Nähert sich v dem
Wert von c, wächst m über alle Grenzen9. Diese Aussage ist aber
unabhängig vom Bezugssystem.
Abbildung
9: v-t- und m-t-Diagramme zweier frei
fallender Körper auf der Oberfläche eines
Neutronensterns
Sehr
interessant ist der Vergleich des E-p-Phasendiagramms,
wie es in Abb. 10 (rechts) dargestellt ist mit Abb. 7
(links): Bei sehr kleinen Impulswerten kann das
relativistische des E-p-Diagramm durch das um die
Ruhenergie verschobene, nicht-relativistische E-p-Diagramm
angenähert werden. (Vgl. dazu Abb. 11.)
Abbildung
10: m-v- Diagramm (links) und E-p-Diagramm
(rechts)
Abbildung
11: nicht-ralativistisches und relativistisches E-p-
Diagramm
Mit Zunahme des Impulses nähern
sich alle Kurven der Asymptote E = c · p
[8]. Für Teilchen, die nur bei der Geschwindigkeit c
existieren gilt die Gleichung E = c · p
exakt. Photonen sind solche Teilchen. Energie und Impuls
sind durch ihre Frequenzen10. festgelegt, c ist
als die Lichtgeschwindigkeit. Wir haben somit gezeigt,
dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen den
gleichen Wert hat.
Abbildung
12: E-p-Diagramme für die Ruhmassen 1 g und 2 g.
Die Asymptote wurde hinzugefügt.
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Anfang
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| 6 |
Literaturverzeichnis: |
| [1] |
Lorentz-Einstein-Minkowski;
Relativitätsprinzip; Wissenschaftliche Buchgesellschaft;
Darmstadt; 1982. The quoted article was originally
printed in Ann. D. Phys 17 (1905). |
| [2] |
Einstein, Infeld; Die Evolution der
Physik; rororo, rde 12, 101.-108. Tausend Auflage, Juli
1966. Erstes Zitat S. 134. Zweites Zitat S. 164 |
| [3] |
G. Bruno Schmid, "An up-to-date
approach to physics," Am. J. Phys. 52 (9), September
1984, (1984 American Association of Physics
Teachers) |
| [4] |
M. Pohlig, H. M. Strauch,
"Bewegungen im KPK mit Modus, zwei ausgewählte
Beispiele", Praxis der Naturwissenschaften - Physik
7/44 Jg. 1995, Aulis Verlag Deubner & Co KG
Köln |
| [5] |
Powersim www.powersim.com |
| [6] |
Stella für MAC Computer, es gibt
auch eine PC Version |
| [7] |
Powersim: User's Guide and
Reference; |
| [8] |
Falk, Ruppel: Mechanik,
Relativität, Gravitation, Springer-Verlag, Berlin
Heidelberg , New York, 1973, 1. Ausgabe S. 52f. |
| |
Zum Anfang |
| Fussnoten |
|
| (1) |
Einstein schreibt in seinem
Artikel: 'Ist die Trägheit eines Körpers von seinem
Energieinhalt abhängig?' : "Die Masse eines
Körpers ist ein Maß für seinen Energieinhalt; ändert
sich seine Energie L, so ändert sich die Masse in
dem selben Sinne um L/9.1020,
wenn die Energie in Erg und die Masse in Gramm gemessen
wird." (zitiert nach [1]) In [2] schreibt Einstein:
Nach der Relativitätstheorie gibt es keinen
prinzipiellen Unterschied zwischen Masse und Energie,..
und "Masse ist Energie.."
zurück |
| (2) |
Der Karlsruher Physikkurs
wurde von Prof. Herrmann, Universität Karlsruhe
entwickelt e-mail: didaktik@physik.uni-karlsruhe.de.
Weitere Informationen (puplikationen etc. im Internet
http://www.physik.uni-karlsruhe.de/didaktik
zurück |
| (3) |
Wir diskutieren nur
Bewegungen, die in einer Richtung ablaufen, deshalb
betrachten wir nur eine Komponente des Vektors
p = (px,py,pz).
Gibt es nur die x-Komponente, lassen wir den Index 'x'
weg.
zurück |
| (4) |
Hy ist die Abkürzung für
Huygens
zurück |
| (5) |
Ströme werden häufig
durch das Symbol 'IX'
gekenntzeichnet, wobei 'X' für die Größe steht,
die strömt. Ist 'X' der Impuls p,
so wird der Strom traditionell mit F
bezeichnet. Jede Komponente des Impulses gehorcht dabei
einem allgemeinem Erhaltungssatz, deshalb ist der
Impulsstrom in ein bestimmtes Gebiet gleich der Änderung
des Impulses innerhalb dieses Gebietes.
zurück |
| (6) |
MIT Standard
zurück |
| (7) |
Siehe weitere Informationen
in [7] oder anderen Standardbüchern über numerische
Integration
zurück |
| (8) |
Die Fallzeit beträgt 0,001
s. Wegen der dabei auftretenden hohen Geschwindigkeit,
ist die Fallstrecke so groß, dass die Annahme, das
Gravitationsfeld sei homogen, falsch ist. Die
Überlegungen sind aber für alle homogene Felder
gültig, z.B. für ein homogenes elektrisches Feld. Das
Gravitationsfeld des Neutronenstern wurde nur aus
Gründen der Motivation gewählt.
zurück |
| (9) |
Der Wert der Beschleunigung
in einem homogenen Gravitationsfeld verhält sich ganz
anders als z.B. in einem homogenen elektrischen Feld:
Wegen der Zunahme der Masse nimmt der Impulsstrom aus dem
Gravitationsfeld in gleicher Weise zu. In einem homogenen
elektrischen Feld dagegen bleibt der Impulsstrom aus dem
Feld unverändert, da der Wert der elektrische Ladung,
über die der Körper mit dem Feld wechselwirkt, während
des Fallens konstant bleibt.
zurück |
| (10) |
Läßt man ein Photon in
einem Gravitationsfeld fallen, seinen Impuls und seine
Energie also zunehmen, so ist das nur möglich durch
Erhöhung seiner Frequenz (Doppler-Effekt)
zurück |
| Anschrift der Autoren:
|
Michael Pohlig, Schaafweide 21,
D-76467 Bietigheim
Hans Michael Strauch,
Lincolnstr. 32, D-67434 Neustadt |
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